Mairüben in Béchamelsoße
Mairüben gehören zu den Gemüsesorten, die bei mir viel zu selten auf dem Teller landen. Dabei schmecken sie angenehm mild, leicht süßlich und ein bisschen würzig, irgendwo zwischen Kohlrabi und jungem Rettich. Trotz ihres Namens gibt es Mairüben nicht nur im Mai. Je nach Anbau bekommt man sie auch später im Jahr, zum Beispiel jetzt, wenn es langsam auf den Herbst zugeht. In einer einfachen Béchamelsoße werden sie zu einer unkomplizierten Gemüsebeilage, die gut zu Kartoffeln, Reis, vegetarischen Bratlingen oder einfach zu einem Spiegelei passt.
Milde Mairüben in cremiger Béchamelsoße mit Sahne, Muskat und Petersilie. Eine einfache Gemüsebeilage zu Kartoffeln, Reis oder vegetarischen Bratlingen.
Zutaten
3 Mairüben
500 ml Wasser
1 TL Gemüsebrühe
30 g Butter
30 g Mehl
200 ml Kochwasser
100 ml Sahne
Salz
Pfeffer
Muskatnuss
2 EL gehackte Petersilie
Zubereitung
- Die Mairüben schälen und in mundgerechte Würfel schneiden. Das Wasser mit etwas Salz und der Gemüsebrühe zum Kochen bringen und die Rübenwürfel darin einige Minuten garen. Sie sollten weich werden, aber noch etwas Biss behalten und nicht zerfallen.
- Die Rüben durch ein Sieb abgießen und dabei den Kochsud auffangen.
- Die Butter in einem Topf schmelzen. Das Mehl dazugeben und unter Rühren kurz anschwitzen, ohne dass es Farbe annimmt. Nach und nach etwa 200 ml vom aufgefangenen Kochsud einrühren. Dabei gut rühren, damit eine glatte, cremige Soße entsteht.
- Die Sahne dazugeben und die Soße kurz köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.
- Die gekochten Mairüben zurück in die Soße geben und vorsichtig unterheben. Zum Schluss die gehackte Petersilie dazugeben und alles noch einmal kurz erwärmen.
- Falls die Béchamelsoße zu dick wird, einfach noch etwas von dem aufgefangenen Kochsud unterrühren.
