Pain d’épices
Rezept französischer Gewürzkuchen mit Honig
Diesen traditionellen Pain d’épices aus dem Elsass kannst du ganz einfach selber machen. Der französische Gewürzkuchen wird mit Honig, winterlichen Gewürzen und Orange gebacken und ist besonders saftig und aromatisch. Im Gegensatz zu klassischem Lebkuchen kommt Pain d’épices ohne viel Fett aus und entwickelt sein intensives Aroma durch Gewürze wie Zimt, Sternanis und Nelken.
Mit Honig, winterlichen Gewürzen und einem Hauch Orange passt er ideal in die Weihnachtszeit. Ursprünglich wird er mit einer Mischung aus Roggen- und Weizenmehl hergestellt. In meiner Version verwende ich Dinkelmehl.
Pain d’épices ist eine französische Alternative zum klassischen Lebkuchen. Garniert mit Sternanis, kandierten Orangenscheiben und Zimtstangen wird daraus auch ein fabelhaftes Geschenk.
Was ist Pain d’épices
Pain d’épices ist ein klassischer französischer Gewürzkuchen aus dem Elsass. Wörtlich bedeutet der Name „Gewürzbrot“. Typisch sind Honig, warme Gewürze und eine leicht fruchtige Note durch Orange.
Tipps für einen saftigen Honigkuchen
- Honig nicht zu heiß erhitzen
- Gewürze frisch verwenden
- Kuchen gut durchziehen lassen
Unterschied zu Lebkuchen
Im Vergleich zu deutschem Lebkuchen ist Pain d’épices weniger süß, enthält meist kein Fett und hat eine kompaktere, brotartige Konsistenz.
Wie lange hält sich Pain d’épices
Luftdicht verpackt hält sich der Kuchen mehrere Wochen und wird sogar aromatischer.
Kann man Pain d’épices einfrieren
Ja, der Gewürzkuchen lässt sich problemlos einfrieren und später auftauen.
Zutaten
100 g Honig, idealerweise Kastanienhonig oder kräftiger Blütenhonig
100 g brauner Zucker
60 g Butter
100 ml Wasser
1 Sternanis (optional)
1/2 TL Ingwerpulver
1/2 TL Kardamom, gemahlen
1/2 TL Muskat
1/2 TL Anis, gemahlen
1 TL Zimt
1 Msp Nelken, gemahlen
1 TL Vanilleextrakt
1 TL Orangenabrieb
1 Prise Salz
100 g Vollkornmehl
200 g Dinkelmehl
1 TL Natron
1 TL Backpulver
Optional:30 g Orangeat, fein gehackt
Für die Glasur:
1 EL Honig, erwas Wasser oder Orangensaft
oder Orangenmarmelade
Für die Dekoration nach Wunsch Zimtstangen, Sternanis, Vanillestange, kandierte Orangenscheiben.
Zubereitung
- Wasser, Sternanis, Butter, Zucker und Honig unter Rühren in einem Topf erwärmen. Die Mischung darf heiß werden, aber nicht kochen. Orangenabrieb, Vanilleextrakt, Salz, Zimt und Gewürze einrühren. Vom Herd nehmen und abgedeckt vollständig abkühlen lassen.
- Eine Kastenform mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 160 Grad Ober. Unterhitze vorheizen.
- Die abgekühlte Butter-Honig-Mischung in eine große Schüssel geben. Mehl, Natron und Backpulver mischen und nach und nach unter die Flüssigkeit rühren. Nach Belieben fein gehacktes Orangeat unterheben.
- Es soll ein glatter, zähflüssiger Teig entstehen. Falls nötig, etwas Milch oder ein wenig mehr Mehl dazugeben.
- Den Teig in die vorbereitete Form füllen, glatt streichen und auf der mittleren Schiene etwa 45 Minuten backen. Der Kuchen ist fertig, wenn ein Holzstäbchen sauber herauskommt.
- Den noch warmen Kuchen dünn mit einer Mischung aus Honig und Wasser oder O-Saft bestreichen. Wer mag, kann auch Orangenmarmelade leicht erwärmen, bis sie flüssig wird und auf dem Kuchen verteilen.
- Den Pain d'épices vollständig auskühlen lassen und anschließend in Alufolie wickeln. Am Besten lässt man ihn mindestens einen Tag ruhen, damit er durchziehen kann und sich die Gewürzaromen verbinden.
