Hafer-Karotten-Kuchen

Manchmal sind es genau die einfachen Kuchen, die man immer wieder backen möchte. Dieser Karottenkuchen ist so einer. Schön saftig, angenehm würzig und dank Haferflocken, Apfel und Joghurt ein bisschen rustikaler als die klassische Version. Genau das macht ihn auch gesünder als andere Kuchen. Ob zum Sonntagskaffee, für den Osterbrunch oder einfach zwischendurch: Der Kuchen schmeckt herrlich unkompliziert und hält sich auch am nächsten Tag noch wunderbar frisch.

Hafer-Karotten-Kuchen

Küche: DeutschSchwierigkeit: Einfach

Anders als viele amerikanische Carrot Cakes ist diese glutenfreie Variante nicht sehr süß. Die Karotten bringen Saftigkeit, der Apfel sorgt für Frische, und das cremige Topping macht am Ende alles rund.

Zutaten

  • Für den Kuchen:

  • 180 g zarte Haferflocken

  • 300 g Karotten, fein gerieben

  • 150 g Apfel, fein gerieben

  • 50 g Walnüsse, grob gehackt

  • 1 handvoll Rosinen

  • 2 Eier

  • 70 g griechischer Joghurt oder saure Sahne

  • 60–70 g Honig oder Ahornsirup

  • 2 EL Kokosöl, geschmolzen oder neutrales Pflanzenöl

  • 1 TL Zimt

  • ½ TL Muskat

  • 1 TL Vanilleextrakt

  • 1 Prise Salz

  • 1 TL Natron

  • 1½ EL Zitronensaft

  • 1 TL Zitronenabrieb

  • Für das Frischkäse-Frosting

  • 200 g Frischkäse

  • 30 g Puderzucker

  • ½ TL Vanilleextrakt

  • 1 TL Zitronensaft

  • gehackte Walnüsse zum Garnieren

Zubereitung

  • Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor und lege eine Springform mit 20 cm Durchmesser mit Backpapier aus oder fette sie leicht ein.
  • Weiche die Rosinen in etwas Wasser, Rum oder Apfelsaft für mindestens 15 Minuten ein.
  • Gib die Haferflocken in einen Mixer und mahle sie kurz an, bis sie eine mehlige, aber noch leicht körnige Konsistenz haben. So bekommt der Kuchen später eine schöne, saftige Struktur.
  • Reibe die Karotten und den Apfel fein und drücke den Apfel ganz leicht aus, falls er sehr viel Flüssigkeit zieht. Gib beides in eine große Schüssel. Füge Eier, Joghurt, Honig, Öl, Zitronensaft und Zitronenabrieb hinzu und verrühre alles gründlich.
  • Mische in einer zweiten Schüssel die gemahlenen Haferflocken mit Zimt, Muskat, Salz und Natron. Hebe die trockenen Zutaten unter die feuchten, bis gerade so ein gleichmäßiger Teig entsteht. Zum Schluss Walnüsse und Rosinen unterheben.
  • Gib den Teig in die vorbereitete Form, streiche ihn glatt.
  • Backe den Kuchen auf mittlerer Schiene etwa 50 bis 55 Minuten. Wenn an einem Holzstäbchen nur noch ein paar feuchte Krümel haften, ist er fertig. Decke ihn gegen Ende locker mit Alufolie ab, falls die Oberfläche zu dunkel wird.
  • Lass den Kuchen erst etwa 15 Minuten in der Form ruhen und anschließend vollständig auf einem Gitter auskühlen. Das ist wichtig, damit das Frosting später nicht davonläuft und der Kuchen schön stabil bleibt.
  • Für das Frosting verrührst du Frischkäse mit Puderzucker, Vanille und Zitronensaft cremig. Verteile die Creme auf dem vollständig ausgekühlten Kuchen und streue zum Schluss gehackte Walnüsse darüber.

Notizen

  • Tipps
    Wenn du einen besonders saftigen Kuchen möchtest, reibe Karotten und Apfel wirklich fein. Je feiner, desto besser verbindet sich alles im Teig.
    Der Kuchen schmeckt am nächsten Tag fast noch besser, weil die Gewürze dann schön durchgezogen sind.
    Du kannst ihn problemlos einen Tag vorher backen und erst kurz vor dem Servieren mit Frosting bestreichen.
    Wenn du kein Frosting möchtest, reicht auch etwas Puderzucker oder ein Klecks Joghurt zum Servieren.
  • Varianten
    Für eine etwas herbere Version kannst du einen Teil der Walnüsse durch Pekannüsse ersetzen.
    Wenn du Rosinen nicht magst, lass sie einfach weg oder ersetze sie durch gehackte Datteln.
    Für eine etwas frischere Note passt auch etwas geriebener Ingwer oder eine Prise Muskat wunderbar in den Teig.

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